The Lost Crown

Auf der Suche nach der letzten heiligen angelsächsischen Krone Englands zieht es den unerfahrenen Geisterjäger Nigel Danvers an die raue, vom Nebel umhüllte Küste Südenglands, wenn auch nicht vollkommen freiwillig. Zusammen mit der unerschrockenen Lucy Reubans beginnt eine nervenaufreibende Abenteuersuche des Schreckens und Grauens, und nur mit der nötigen Portion Verstand kann es ihnen gelingen, die wohlgehüteten Geheimnisse der verlorenen Krone zu lüften, welche bisher nur die Toten kannten.
Das Spiel präsentiert sich nah an der Wirklichkeit und wirkt wie ein interaktiver Psychothriller: Teils in schwarzweiß, teils in voller Farbenpracht, baut das Adventure ein paranormales Szenario mit einmaliger Optik inklusive der Einbindung echten Fotomaterials auf. Die detailreichen Szenerien fesseln von der ersten Minute an. Die beängstigende Stimmung wird durch die verstörend-okkulte Musikuntermalung und die cineastisch-minimalistischen Soundeffekte zusätzlich auf die Spitze getrieben.

Einfach topp in Bezug auf die Geschichte, Atmosphäre und Bedienbarkeit.

Die Ereignisse in dem Spiel haben mich mehr als einmal zu fürchten gebracht und oft bin ich zusammengezuckt, obwohl ich die Effekte schon kannte. Keine Minute ist langweilig, die Rätsel sind- bis auf eines- fair und immer weiß man, was zu tun ist. Dennoch sollte man sich über den Schwierigkeitsgrad nicht täuschen – er liegt im mittleren Bereich.
Von vielen bemängelt wurde die Grafik, vor allem von denen wohl, die sich nicht zu 100% auf die Geschichte einlassen*** – es hat einen sehr guten Grund, warum fast alles in Schwarzweiß mit Farbtupfern gedreht wurde. Und spätestens wenn man durch eine Postkarte läuft merkt man: Das ist mehr Kunst als Spiel.
Zu bemängeln habe ich lediglich Nigels Moonwalk nach vorne, die geringe Anzahl der Speicherplätze (8), sowie ein Rätsel zum Schluss des Spiels, bei dem es absolut keine Hinweise gibt, in welcher Reihenfolge die Windmühlen gedrückt werden müssen.

Die Geschichte basiert zum Teil auf *A Warning To The Curious* und *Man-size In Marble*.

***
Wobei mir beim Betrachten des Intros in den Sinn kam, wie vielschichtig das Spiel ist – alles kann man gar nicht erfassen, da man die Informationen noch nicht einordnen kann.

Fazit:

Ich freue mich schon auf den Nachfolger *The Last Crown*.

Windows XP (SP2) / Vista
1,5 Ghz Prozessor / 3,0 Ghz empfohlen
1 GB bei Windows XP, 2 GB bei Windows Vista empfohlen
128 MB DirectX 9.0c-kompatible Grafikkarte
1,2 GB Festplattenspeicher

Let`s Play … The Lost Crown (komplettes Spiel auf Youtube)

Playthrough mit tiefer gehenden Infos zum Spiel (Spoiler)

Reviews:
Adventure Treff
AT-Community
Adventure Corner


Nanny Noah wohnt in *The Ark*


Geistergeschichten…


Gute Geister, hilfsbedürftige Geister, hilfsbereite Geister und


… böse Geister


Katzenmorde – bleiben sie die einzigen Opfer?


Man wird verfolgt – aber von wem?


Hinweise auf die Handlung, wenn man genau hinsieht…


…manchmal auch, bevor ein Wort gesagt wird.


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3 Gedanken zu “The Lost Crown

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