Abgebrochen: Black Sails

Es ist der 4. Januar 1884. Anna, eine junge Journalistin der New York Times, ist auf dem Weg nach Europa, wo sie für eine aktuelle Story Nachforschungen anstellen soll. Doch ihr Schiff erreicht niemals sein Ziel; es kentert in einem schweren Sturm. Anna kann sich vor dem Ertrinken retten, indem sie sich an ein Stück Holz klammert. Ein zweiter Passagier tut es ihr gleich und entgeht so dem sicherem Tode. Gemeinsam treiben sie stundenlang auf der offenen See, bis sie schließlich ein mysteriöses Segelschiff am Horizont entdecken. Weil es Ihre einzige Überlebenschance zu sein scheint, beschließen sie, an Bord zu gehen – doch dies stellt sich schon bald als schrecklicher Fehler heraus…

Ich habe selten so wenig Spielspaß gehabt.

Die Grafik ist viel zu dunkel, sodass man vieles einfach nicht sieht. Stellt man die Helligkeit höher, gilt dies auch für Anwendungen außerhalb des Spiels und ein großer Teil der Atmosphäre geht verloren. Bei den Kamerafahrten kann einem mit einem großen Bildschirm übel werden. Der Aufgabenzettel war schlecht lesbar. Sehr nervig waren die ständigen Ladebildschirme, die erscheinen, sobald man einen anderen Raum oder Teil des Schiffes betritt.

Die Figuren schwanken zwischen unsympathisch und farblos.

Die Vertonung ist bei den Effekten sehr gut und unterstützt die Schockeffekte wirkungsvoll. Die Sprecher wirken dagegen sehr unbeteiligt und gerade den Kinderstimmen nimmt man Angst oder Panik gar nicht ab, die klingen wie abgelesen.

Soweit ich es beurteilen konnte (Abbruch nach 2/3) gibt die Geschichte nicht viel her; man ist auch einem Schiff und versucht herunterzukommen.

Irgendwo muss es einen Bug gegeben haben, denn ein Weiterspielen war auch nach Komplettlösung nicht mehr möglich. Auf diese Möglichkeit weist auch die Review von Adventure Corner hin.

Während wir beim ersten Durchspielen problemlos und bugfrei bis zum Ende spielen konnten, war beim zweiten Durchlauf nach einer Kettenreaktion an Fehlern nach ungefähr der Hälfte Schluss und ein Weiterkommen nicht mehr möglich. Ein Patch für die gröbsten Fehler soll sich bereits in Arbeit befinden und in naher Zukunft erscheinen.

Die Rätsel waren mir zu frustrierend; zwar keines wirklich schwer, aber doof waren sie trotzdem. Die Hotspot-Funktion sorgte für mehr Verwirrung als für Aufklärung, weil angesehene und nicht zu verwendende Objekte weiterhin angezeigt wurden.

Die Spielzeit wird von anderen Spielern mit 4-6 Stunden angegeben.

Fazit:

Das vorhandene Potential wurde nicht genutzt.

Windows Vista, Windows 7 Freigegeben ab 12 Jahren

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Diskussion zum Spiel

Das Hauptmenü

Die große Heldin
Die Hotpot-Suche. Leider werden Gegenstände auch dann angezeigt, wenn sie nicht mehr gebraucht werden / schon betrachtet wurden.
Die Zettel sind schwer lesbar.

Die kleine Heldin

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