The Raven: Vermächtnis eines Meisterdiebs

Das im Europa der 60er-Jahre angesiedelte The Raven – Das Vermächntis eines Meisterdiebs ist ein atemberaubend actionreiches Adventure mit packender Story und dichter Atmosphäre, in dem es darum geht, den Kunstdieb The Raven zu fassen. Die Spieler folgen dessen Hinweisen von der Schweiz bis nach Ägypten – The Raven hinterlässt mit Vorliebe schwarze Federn – um den richtigen Mann zu schnappen und den legendären Saphir, das Auge der Sphinx zu schützen.

Der abenteuerliche Krimi voller unerwarteter Wendungen und Überraschungen – versetzt den Spieler auf beide Seiten der Geschichte, sowohl die der Fahnder, als auch in die Sichtweise des Diebes. „The Raven“ ist somit eine spannende Kombination aus Detektiv- und Gaunergeschichte.

Das Spiel hat mir eigentlich sehr gut gefallen: Die Geschichte, der extrem einfache Schwierigkeitsgrad, der ein lockeres Durchspielen ermöglichte, die glaubhaften Charaktere und die Anspielungen auf die Agatha Christie – Romane und die Schriftstellerin, welche in Form einer Krimiautorin selbst eine Rolle spielt.

Nur bin ich leider meiner geringen Frusttoleranz zum Opfer gefallen, sowie der Tatsache, dass es für die besagte Stelle kein Savegame gibt.

Bei diesem verhältnismäßig einfachen Rätsel war Schluss, sollte nicht noch ein Wunder geschehen. Man muss den Draht so biegen, dass alle Stifte oben am Anschlag sind. Das Problem: Es verschiebt sich je nach Biegung, sodass ein Stift immer nicht passt.

Bei diesem verhältnismäßig einfachen Rätsel war Schluss, sollte nicht noch ein Wunder geschehen. Man muss den Draht so biegen, dass alle Stifte oben am Anschlag sind. Das Problem: Es verschiebt sich je nach Biegung, sodass ein Stift immer nicht passt.

Dabei hätte dieses in drei Episoden aufgeteilte Adventure alles gehabt, um zu unterhalten.

Die Geschichte entwickelt sich langsam, aber stetig: In einem Zug treibt ein berühmter Dieb sein Unwesen, der es auf das *Auge der Sphinx* abgesehen hat. Kaum haben wir alle Mitfahrenden kennengelernt, gerät der Zug in Brand und es ist an uns, die Zugteile abzukoppeln.

6

Kaum am Schiff angekommen, entdeckt die Baronin – vermutlich – den Dieb, was sie das Leben kostet. Spätestens ab dem Moment fühlt man sich wie in *Tod auf dem Nil*.

Die Krimischriftstellerin hat immer wieder gute Tipps.

Die Krimischriftstellerin hat immer wieder gute Tipps.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet – ob es Alfred Hitch ist oder Agatha Christie, welcher man notdürftig einen anderen Namen gegeben hat.

Mord auf dem Schiff.

Mord auf dem Schiff.

Die Sprecher machen ihre Arbeit sehr gut, nur hätte ich mir bei Wachtmeister Zöllner einen schweizerischen Akzent gewünscht.

Die Grafik ist arg veraltet und sehr grob, die Rätsel bis auf besagtes alle fair, was das Spiel für Anfänger sehr geeignet macht.

Die Grafik ist recht grob. Bild: Der kleine Matt und Wachtmeister Zöllner.

Die Grafik ist recht grob.
Bild: Der kleine Matt und Wachtmeister Zöllner.

Es gibt eine Rätselhilfe, die Adventurepunkte kostet, für die man sich Studien und Grafiken kaufen kann. Die Erfolge fand ich sehr deplatziert, da man außer spielen nichts für sie tun muss.

Ab in die 60s.

Ab in die 60s.

Es gab keine Bugs, das Spiel lief unter Windows 8 ohne Probleme.

Fazit

Wer immer schon einmal in einem Agatha Christie-Krimi mitspielen wollte, hat mit dem Spiel eine Gelegenheit dazu.

PC Games
Advneture Treff: Episode 1, 2 und 3
Adventure Corner

ASIN: B00CP1NNHO
Größe und/oder Gewicht: 19 x 13,6 x 1,4 cm ; 82 g
Erscheinungsdatum: 29. Oktober 2013
Sprache: Deutsch
Bildschirmtexte: Deutsch
Anleitung: Deutsch

7

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s