Go & Go Bang, Turniergröße, Strategiespiel (Philos 3220)

Spielbrett mit runden Holzfüßen. Ahornfurnier, Maße 475 x 445 x 10 mm, Feldgröße 24 x 22 mm.

Spielsteine: Kunststoff, Durchmesser 21 mm, je 180 Sück, in 2 Schalen mit Deckel aus Catalpa.

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Zum Go-Spiel muss ich nicht viel sagen: Easy to learn, hard to master und man lernt sein Lebtag nicht aus.

Das Spielfeld besteht aus 19 horizontalen und 19 vertikalen Linien, die ein Gitter von 19×19 = 361 Schnittpunkten bilden. Auf diese Punkte werden die Steine gesetzt. Beide Spieler, Schwarz und Weiß genannt, verfügen über einen im Prinzip unbegrenzten Vorrat gleichartiger Steine in der jeweiligen Farbe. Traditionell sind es 181 schwarze und 180 weiße Steine, was fast immer ausreicht. Für kürzere Partien und besonders (aber nicht nur) für Anfänger eignen sich kleinere Spielbretter, meistens in der Größe 13×13 oder 9×9. Die Spielregeln sind für alle Brettgrößen gleich.

Das Brett ist zu Beginn leer, außer der stärkere Spieler gibt eine Vorgabe. Die Spieler ziehen abwechselnd, Schwarz beginnt. Der Spieler, der am Zug ist, darf einen Stein aus seinem Vorrat auf einen beliebigen leeren Punkt setzen. Anders als beim Schach gibt es jedoch keine Zugpflicht, das heißt ein Spieler darf auch auf seinen Zug verzichten (passen). Das Spiel endet auch meist dadurch, dass beide Spieler nacheinander passen. Sie tun dies, wenn sie erkennen, dass weiteres Setzen keinen Punktgewinn oder sogar einen Punktverlust darstellen würde. Auch hier drückt sich also die „sanfte“ Philosophie des Spiels aus, indem kein Spieler zu einem für ihn ungünstigen Zug gezwungen wird.

Ein einzelner Stein wird geschlagen (auch gefangen, getötet), also vom Brett genommen, wenn seine letzte Freiheit von einem gegnerischen Stein besetzt worden ist. Freiheiten sind die einem Stein benachbarten unbesetzten Punkte. Benachbart sind Punkte, wenn sie direkt nebeneinander liegen und durch eine Linie des Spielbretts verbunden sind. Benachbart sind also horizontal und vertikal, aber nicht diagonal angrenzende Punkte. Ein Punkt in der Mitte besitzt vier, einer am Rand drei und einer in der Ecke nur zwei Nachbarpunkte. Das nebenstehende Bild zeigt oben und links vier Stellungen mit einzelnen schwarzen Steinen, die jeweils nur noch eine Freiheit haben (durch ein Quadrat gekennzeichnet).

Gesetzte Steine werden im weiteren Spiel nicht mehr bewegt. (Daher sprechen manche Spieler, besonders nach einer Tradition der DDR, nicht von „Zügen“, sondern von „Sätzen“.) Steine können aber unter bestimmten Bedingungen geschlagen, d.h. vom Brett entfernt werden.

Wikipedia

Die Verarbeitung des Sets ist sehr gut. Allerdings sind die Linien auf dem Spielbrett nicht gestanzt, könnten also verblassen. Was mich irritiert hat war, dass die Dosen nicht sehr gut schließen.

 

Spielregeln für Anfänger

Turniere, Partien, Probleme und Sonstiges

  • Sensei’s Library – Wiki, das sich ausschließlich mit Go befasst (englisch)
  • gobase.org – umfangreiche Go-Datenbank (englisch)
  • goproblems.com – Seite mit vielen Go-Problemen (englisch)
  • EidoGo – Joseki-Datenbank
  • Goama – Freie Go-Zeitschrift (englisch)
  • MacMahon Computerprogramm für die Durchführung von Go-Turnieren (englisch)

Go-Server

Go-Geschichte

  • Go History (eng.), Sammlung von Essays zur asiat. Go-Geschichte auf gobase.org
  • Pok’s Go Space, Essays zur Geschichte des Go in Österreich, Europa und Asien
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