Memento Mori: Die Spur des Todesengels

Drei Gemälde werden über Nacht in der altehrwürdigen Eremitage in St. Petersburg gegen wertlose Kopien ausgetauscht. Eigentlich handelt es sich dabei auf den ersten Blick um einen gewöhnlichen Kunstraub, doch Sie vermuten mehr dahinter.

Finden Sie es heraus – in der Rolle von Lara und Max gilt es den Machenschaften der Sekte „Ikuinen Nukkuja“ ein Ende zu setzen und sich dabei auch nicht vom Engel des Todes höchstpersönlich aufhalten zu lassen – Gänsehaut garantiert!

Zuallererst:

Das Spiel ist in der Steam-Version komplett verbuggt. Dies wird mit fortlaufenden Spielstand immer schlimmer. Hatte ich zwischendurch nur vielleicht 10 Totalabstürze des Computers, so waren es in den letzten 15 Spielminuten sicherlich 8 oder 9. Das ging noch halbwegs in Ordnung, solange der Spielstand automatisch gespeichert wurde, später war dies auch nur noch bedingt der Fall. Speichern war auch keine Option, denn dann hatte der Computer keinen Ton mehr – auch nicht, als ich zur Probe Youtube anstellte. Nur ein Neustart konnte das Problem beheben. Als ich mir Memento Mori in die Taskleiste zog, startete das Spiel auf Englisch. Nach einigen Neustarts konnte ich wieder auf Deutsch spielen, im Startbildschirm blieb ein Mischmasch aus Englisch und Deutsch zurück.
Unbedingt die Box-Version spielen!

Meine Spielzeit wird von Steam mit 9 Stunden angegeben, wobei ich einige Passagen doppelt spielen musste.

Die Steuerung ist sehr gut – trifft man auf einen Hotspot, veränderte sich der Zeiger – in der Regel konnte man mit der linken Maustaste den Gegenstand untersuchen (Zahnrad) und mit der rechten ansehen (Auge). Das Inventar und das Hauptmenü erreichte man, indem man die Maus an den oberen Bildschirmrand zog. Mit Doppelklick brachte man die Figuren zum Rennen.

Die Geschichte hat mir persönlich sehr gut gefallen – Museen, Mönche, Geheimdienste und Verschwörungen. Ebenso waren die Charaktere passend.
Die Rätsel waren alle recht leicht, nur bei einem Matherätsel brauchte ich die Komplettlösung. Das nächste Ziel wird einem immer mitgeteilt, leider gibt es keinen Notizblock, auf dem die Handlung festgehalten wird.

Die Grafik war großartig. Man konnte die Struktur der Wildlederjacken ganz genau bestaunen, die die Wassereffekte waren superb. Dagegen wirklichen die Körper oft ein wenig klobig.

Fazit

Wären die vielen Bugs nicht gewesen, Memento Mori wäre ein vorzügliches Adventure gewesen.

Die Struktur der Kleidung ist sehr fein, die Figuren dagegen ein wneig klobig.

Die Struktur der Kleidung ist sehr fein, die Figuren dagegen ein wneig klobig.

Die Zwischensequenzen sehen selbst aus wie Gemälde.

Die Zwischensequenzen sehen selbst aus wie Gemälde.

Wunderschöne Wassereffekte.

Wunderschöne Wassereffekte.

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