Zitate

Warum wohl war die Geburtsstunde der Adventures das Spiel „Myst“? Weil man da mutterseelenallein auf einer einsamen Insel eine vergangene Kultur erforscht.

Das Internet ist das Gegenteil von Alleinsein. Deshalb verträgt es sich nicht mit Adventures.

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Also, dass manche Menschen die Adventure-Zeit vor LucasArts komplett ignorieren, habe ich ja schon öfter gemerkt. Aber dass jemand selbst die noch wegen Myst als quasi nie passiert abhakt, ist mir neu.

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7 Gedanken zu “Zitate

  1. Da frage ich mich manchmal, ob man Videospielern nicht auch Hemden ohne Knöpfe verkaufen könnte, um sie ihnen später als kostenpflichtiges Zubehör anzudrehen …?

    Süddeutsche

    Nachdem wie die sich veräppeln lassen, dürfte die Antwort *Ja* lauten :mrgreen: Naja, Hauptsache man steht vor anderen als*Fan* da…



    Viele von Euch sind bestimmt ganz nette und intelligente Menschen, die sich nicht jeden Müll andrehen lassen und auch nicht blind jedem Trend hinterher hecheln.

    Der war noch nicht in entsprechenden Foren unterwegs 🙄

    Und genauso, wie dieses Kaufverhalten positiv dafür gesorgt hat, dass die durchschnittliche Qualität von Computer- und Videospielen in den letzten 20 Jahren zugenommen hat, sorgt es auf der anderen Seite leider auch dafür, dass sich gewisse Frechheiten seitens der Hersteller tatsächlich als Normalität etablieren konnten.

    Seite 3

    Allerdings. Die Hersteller werden dafür noch beklatscht. Und zwar nicht nur von denen, die jedes negative Nerd-Klischee erfüllen; also mangels sozialer Inkompetenz sich irgendwann dem Computer zuwandten, weil sonst niemand mit ihnen spielen wollte. Aber auch von denen.

  2. Die Spieler, die mehr als 100 Dollar oder gar mehr als 500 Dollar investieren, haben unter den Anbietern sogar schon Spitznamen: „the whales“ — die Wale nennt man sie. Sie zu erlegen ist die Kunst, die die Branche beschäftigt.


    Kommentar in der Zeit

    Der Speer nennt sich Kickstarter 🙄 . Ich bekomme immer mehr bestätigt, dass diese Leute Opfer sind, die sich aus Geltungssucht gegenseitig bejubeln. Wenn ich 500 Euro für ein Spiel ausgegeben hätte, würde ich aus lauter Scham schweigen und mich nicht noch dafür bejubeln lassen.

  3. Menschen wollen, dass es in ihrer Welt einheitlich zugeht, dass sich ihnen die Welt aus einem Guss präsentiert – Menschen wollen keine widersprüchlichen Informationen. Die Börsenmagazine erfüllen einen wichtigen Zweck: Den Anlegern ihre längst gefasste Meinung zu bestätigen, sie in ihren Entscheidungen zu bestätigen.. Wer nicht ihrer Meinung war – wie Hank -, der war eben ein Idiot. Haben Menschen einmal eine Meinung gefasst, so haben sie die Meinung, sich Informationen zu verschließen, die nicht dieser Meinung, diesem Weltbild entssprechen.

    Hanno Beck, Geld denkt nicht, S. 30

    An welches Forum musste ich wohl denken :mrgreen: ?

  4. Es gibt einige beeindruckende Zahlen über League-of-Legends-Spieler: Die besten Akteure verfügen über eine bessere Hand-Augen-Koordination als Kampfpiloten, sie geben pro Minute mehr aktive Befehle ein als die Weltrekordhalterin im Schreibmaschine-Schreiben Anschläge schafft, die Reflexe sind besser als die von Formel-1-Fahrern.

    SZ

  5. Die digitale Spaltung der Gesellschaft wird sich vermutlich schon bald in den Kommentaren zu diesem Artikel zeigen, meines Erachtens aus kulturhistorischer Sicht ein sehr interessanter Umstand.

    Für die einen (vor allem diejenigen, die mit dem PC/Spielekonsolen großwurden und für die derartige Spiele ein ganz normaler Teil der Jugend waren) ist nichts im Artikel verwunderlich oder auch nur berichtenswert – natürlich sind moderne Computerspiele mindestens ein so großes Business wie die Filmindustrie. Und vor allem sind sie auch eins: ein integraler Bestandteil der modernen Populärkultur. Wobei man das „Populär“ inzwischen fast in Klammern setzen kann, denn manche Spiele verdienen es durchaus einfach nur als „Kultur“ bezeichnet zu werden…

    Für den anderen Teil der Gesellschaft wird dies befremdlich, gar absurd erscheinen. Denn sie kennen zwar Filme „schon immer“, aber Computerspiele sind für sie Neuland. „Computerspiele sind was für Kinder“ (wenn nicht gar: für Schulamokläufer) und dass man damit Milliardenumsätze machen kann, erscheint irgendwie suspekt. Normale Menschen tun sowas doch nicht, wo soll denn das Geld herkommen?

    Vermutlich wird es vor etwas über hundert Jahren ebenso gegangen sein, als sich niemand vorstellen konnte, wie diese neumodischen „bewegten Bilder“ einmal das seit Jahrtausenden (!) kulturell tief verwurzelte Theater-Business an populärer und kommerzieller Bedeutung überflügeln könnten. Und doch ist es geschehen.

    Kommentar in Zeit Online

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